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XIII. Fina World Masters Championchips

Göteborg/Schweden, 27.-31. Juli

 

Am 24. Juli 2010 machten sich Lucie Freitag-Fransen, Vicki Whyte, Christine Riemann und Alice Jope auf den Weg zu den Weltmeisterschaften der Masters im Kunst- und Turmspringen. Natürlich nehmen wir auch unseren Trainer Lothar Freitag mit, der ja nicht fehlen darf,  zumal er uns ja immer gut motiviert und ‘aufbaut’. Sonntag und Montag haben wir die Sprunganlage, unsere Konkurrenten sowie die Gegend erkundet, bevor es am Dienstag dann wettkampfmäßig los ging. 27 Nationen gingen an den Start. Die Wettkämpfe gestalteten sich wie folgt:

Dienstag erkämpfte Vicki sich einen 6. Platz (AK 30) und Alice (AK 45) einen 3. Platz vom 1 m.

So, der Anfang ist gemacht ... jetzt kann es weiter gehen:

Mittwoch haben sich Lucie und Christine (beide AK 55) tapfer geschlagen und den 4. und 6. Platz belegt.

Donnerstag standen die 3 m-Wettkämpfe auf dem Programm. Lucie und Christine starteten zuerst und belegten in ihrer Altersklasse den 3. und 4. Platz; Vicki komplettierte diesen Tag mit einem 6. Platz.

Zur Auflockerung und Ablenkung fand abends dann ein ‘Englischer Abend’ statt, der von den Engländern mit einem kalt/warmen Buffet organisiert wurde, an dem aber Alle die Möglichkeit hatten, teilzunehmen - toll organisiert !

Der anstehende Freitag stand ganz im Zeichen der Mutigen - der Turm ruft. Diesen Ruf hat wohl nur Lucie gehört - Sie startete von unserem Team als Einzige und wurde 2. hinter der Österreicherin Grete Kugler.

Man kann sagen, dass das Teilnehmerfeld in den einzelnen Altersklassen schon recht ‘gehoben’ war - alle Teilnehmer haben Ihr Bestes gegeben.

Das ‘bewährte’ Team ist wieder in der Heimat angekommen.

Rückblick: es hat wie immer Spaß gemacht - es war eine tolle WM !

 

Die nächste WM findet 2012 in Riccione/Italien statt.

Berichterstatterin: Alice Jope

Deutsche Meisterschaften der A/B-Jugend 2010 in Rostock

Neptun-Springer mit 5 x Gold und 2 x Silber

-Benedikt Donay und Timo Barthel erobern JEM-Tickets -

Benedikt Donay
Benedikt Donay sichert sich seine fünfte JEM-Teilnahme.

Groß wäre das Neptun-Team, dass sich zur DM der A/B-Jugend nach Rostock aufmachen wollte, im Vergleich zu früheren Jahren ohnehin nicht gewesen. Kurz zuvor aber reduzierte es sich noch einmal um ein Drittel: Timo Walldorf verpasste bei den NRW-Meisterschaften seine DM-Teilnahme und Alexander Schäfer, immerhin eine der JEM-Hoffnungen seines Trainers Alexander Neufeld, brach sich wenige Tage vor der Abfahrt bei einer Schulkeilerei die Nase – und aus war sein Traum von der ersten JEM-Teilnahme. So ruhten die Aachener Hoffnungen am Ende auf vier Springern.

Und die machten ihre Sache ganz gut. Im Jahrgang 1996 der B-Jugend konnte Timo Barthel erneut in allen vier Disziplinen – 1m, 3m, Turm und Kombination – die nationale Konkurrenz hinter sich lassen. Zum DM-Beginn war es vom Einer im Meisterschaftsdurchgang nicht gut gelaufen. Trotz einer Null-Wertung für seinen 2 ½-Auerbach holte er sich zwar den DM-Titel, verpasste die JEM-Norm aber deutlich. Diese holte er im JEM-Qualifikationsdurchgang aber mit einer fehlerlosen Kürserie nach und sicherte sich hinter seinem älteren Leipziger Konkurrenten Phillip Kirchhoff sein erstes JEM-Ticket.

„Vom Dreier hat Timo eine insgesamt prima Leistung gezeigt und sich noch vor Kirchhoff in dieser Disziplin den JEM-Startplatz eins gesichert“, zeigte sich Trainer Neufeld sehr zufrieden. Vom Turm fehlte Timo Barthel der für die JEM-Qualifikation geforderte Schwierigkeitsgrad. „Daran werden wir in den nächsten Wochen noch arbeiten. Da sich vom Turm bei der DM nur ein Springer qualifiziert hat, gibt es für Timo noch eine Chance auf den zweiten JEM-Startplatz“, schaut sein Trainer optimistisch nach vorne.

Mit seinem DM-Abschneiden nicht ganz zufrieden war Alexander Lube. Zwar verbesserte er sich gegenüber der Hallen-DM vom Februar in allen Disziplinen, verpasste jedoch knapp den erneuten Gewinn der Bronzemedaille vom Turm. Sein Trainer Igor Gulov möchte ihn jedoch behutsam aufbauen und ist sicher, dass er bald den Anschluss an die nationale Spitze schaffen wird.

Timo Barthel
Timo Barthel bestreitet als
vierfacher Deutscher Meister in
Helsinki seine erste JEM-Teilnahme.

Auch für Benedikt Donay begann die DM nicht optimal. Vom 3m-Brett holte er im ältesten Jahrgang der A-Jugend hinter dem Dresdner Martin Wolfram zwar Silber und belegte auch in der Gesamtwertung der JEM-Qualifikation Platz zwei. Beide Male verpasste er jedoch die JEM-Norm. Die schaffte im JEM-Qualifikationswettkampf knapp der Rostocker Tim Pyritz, der im DM-Wettkampf weit zurück gelegen hatte. Als Gesamt-Dritter der JEM-Qualifikation ging das zweite JEM-Ticket daher dennoch an ihn.

Besser lief es für Benedikt Donay dann vom Einer. Im Wettkampf um die DM-Medaillen holte er sich hinter seinem Berliner Synchronpartner Oliver Homuth nicht nur Silber, sondern überbot bereits hier mit einem beruhigenden Vor-sprung vor Martin Wolfram die JEM-Norm. Im JEM-Qualifikationswettkampf ließ er dann nichts mehr anbrennen und erkämpfte sich überlegen seine fünfte JEM-Teilnahme. Im 3m-Synchronspringen waren Donay und Homuth ungefährdet und sicherten sich den DM-Titel und das JEM-Ticket nach Helsinki.

Nach einer wenig überzeugenden Leistung vom 3m-Brett steigerte sich Aachens vierter Starter, Christian Wolf, vom Einer deutlich. Nur vier Punkte hinter Wolfram verpasste er knapp Bronze, konnte in den Kampf um die JEM-Startplätze aber nicht eingreifen.

 

Hans Alt-Küpers

Ergebnisse bei Sportlicht Ltd.

Worldseries in Qingdao/CHN

Aktuell: Sascha im Halbfinale vom 10m auf Platz 2 vor Thomas Daley (mehr unter DSV)

 

Die beiden Allrounder Sascha Klein (SV Neptun Aachen) und Patrick Hausding (Berliner TSC) - beide sind Weltspitze im 3m und Turm – kamen im Synchron vom 10 m Turm mit deutlichem Vorsprung auf Rang 2 und haben sich dadurch erneut in die Prämienliste eintragen können. Allerdings mussten sie sich auch deutlich dem chinesischen Paar Yuan Cao/Yanquan Zhang, die etwas über 40 Punkte Vorsprung herausholen konnten, geschlagen geben. Nach der Pflicht noch auf Platz 3, steuerten die Olympia Zweiten von Peking 2008 bereits im 1. Kürdurchgang auf Silber zu. Mit dem 3 ½ rückwärts gehechtet im 4.Durchgang erzielten sie mit 89,60 Punkten und 8 – 9 Kampfrichterwertungen, ihre höchste Punktzahl. Als dann auch noch der 3 ½ Auerbachsalto synchron ins Wasser kam, konnten sich die beiden Sportsoldaten von dem Paar aus den USA, den WM Zweiten aus Rom 2009, und dem Paar aus Cuba, den WM Dritten aus Rom 2009 , absetzen. Im letzten Durchgang gelang Sascha und Patrick nochmal ein sehr schöner Sprung und so sicherten sie sich mit 442,56 Punkten. Auf den 2 ½ Salto rückwärts gehechtet mit 2 ½ Schrauben erzielten sie 88,56 Punkte. Patrick Hausding konnte sich so bereits seine zweite Medaille am ersten Wettkampftag der Diving Worldseries in Qingdao erkämpfen und erntete von allen Nationen und den Vertretern der FINA großes Lob

10 m Synchron Männer Finale
1.Yuan Cao/Yanquan Zhang CHN 483,15 Punkte
2.Sascha Klein/Patrick Hausding GER 442,56 Punkte
3.Jose Antonio Guerra/Jenkler Ernesto Aguirre Manso CUB 416,39 Punkte
4.Sanches German/Ivan Garcia MEX 415,71 Punkte
5.Thomas Finchum/J.J Kinzbach USA 408,57 Punkte
6.Peter Waterfield/Max Brick GBR 403,53 Punkte

Quelle: DSV-Berichte

27. AN- Sportlergala, 8.3.2010

Sascha Klein - Sportler des Jahres 2008
Sascha Klein - Sportler des Jahres 2008
Foto: Andreas Steindl / Michael Jaspers

Die meisten Stimmen bei den Frauen kassieren die Boxerin Jessica Balogun, bei den Männern der Ringer Yashar Jamali, und in der Mannschaftswertung triumphieren die Judo-Frauen des Brander TV.

Sascha Klein, Vorjahressieger, erreicht diesmal Platz 2. 26,9 Prozent geben ihre Stimme dem erfolgreichen Wasserspringer des SV Neptun Aachen. Er gehörte auch nach den Olympischen Spielen 2008 zu den Titelhamstern in seiner Sportart. Dazu gehören die EM- und DM-Titel vom Turm Synchron. Im Sommer kam bei der offenen Deutschen Meisterschaft vor heimischer Kulisse auch Einzel-Gold vom Turm hinzu.

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Deutsche Hallenmeisterschaften Offen + Junioren in Leipzig, 18.-21.2.2010

Sascha Klein setzt erste Akzente

Der Olympia-Zweite stellt bei den nationalen Meisterschaften im Wasserspringen seine gute Form unter Beweis. Auch Pavlo Rozenberg, Norman Becker und Uschi Freitag ziehen zufriedene Bilanz.

Leipzig/Aachen. "Ja, das war schon alles ganz okay", sagt Sascha Klein und gestattet sich ein Grinsen. Der Olympia-Zweite von Peking hatte sich einige kleine Schwächen geleistet. Gerade so viele, dass die nationale Konkurrenz nicht in Depressionen versank, aber jeder sah, dass der 24-Jährige schon beim ersten frühen Saison-Highlight in sehr guter Form ist. Zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille verbuchte der Aachener Wasserspringer bei den Deutschen Meisterschaften in Leipzig. Je einmal Gold und Silber steuerte Uschi Freitag bei, zweimal Silber Pavlo Rozenberg. Mit einmal Bronze komplettierte Johannes Donay das Erfolgskonto des SV Neptun Aachen.

Ausgerechnet vom Ein-Meter-Brett, das er zuletzt im Wettkampf kaum gesprungen ist, schockte Klein zum Auftakt die Konkurrenz - auch wenn er im Finale denkbar knapp vor Rozenberg landete. Den Aachener Dreifach-Triumph komplettierte Johannes Donay. "Bei der Mannschafts-DM im Dezember habe ich schon vom niedrigen Brett gewonnen. International werde ich aus dieser Höhe aber eher nicht starten, das könnte zuviel werden", sagt der Allrounder, dessen stärkste Disziplin der Turm ist. Die Konkurrenz wird es gerne hören. "Das war ein absolut starkes Ergebnis von Sascha und mir. Wirklich schwer zu glauben, dass wir auf einem derart hohen Niveau so knapp beieinander liegen", grämte sich Brettspezialist Rozenberg  nicht über Silber. "Mit der Punktzahl kann man bei der WM mit einer Medaille rechnen."

Auch vom Drei-Meter-Brett zogen die beiden Aachener in Vorkampf und Halbfinale der Konkurrenz davon. Doch nach dem Finale hatte Klein Bronze, und Rozenberg stand mit leeren Händen da. "Wir waren beide total müde. Der Wettkampf war so lang und von vielen technischen Störungen unterbrochen", erläuterte Rozenberg den Einbruch. Kleins Berliner Turm-Synchronpartner Patrick Hausding nutzte die Gunst der Stunde, und auch Stepahn Feck (Dresden) zog vorbei.

Vom Turm war Klein dagegen das Maß der Dinge, erhielt für seinen ersten Sprung, einen dreienhalbfachen Delfinsalto, gar dreimal die Höchstnote 10. "Die ersten drei Sprünge waren wirklich super, dann habe ich zwei Sprünge ein wenig nachgelassen, da hatte ich einige leichte Fehler beim Eintauchen", bleibt Klein gewohnt selbstkritisch. Ähnlich sah es bei Brett-Synchronspringen aus: Klein und Rozenberg dominierten die Konkurrenz, "aber im Finale fehlte uns im vierten Wettkampf der DM etwas die Kraft", so Klein. "Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden." Dem schloss sich Rozenberg an.

Relativ zufrieden war auch Norman Becker, der in Leipzig auf seine stärkste Disziplin, das Turmspringen verzichtet hatte. "Ich habe im Moment vom Turm ein Kopfproblem mit den Schrauben, das ich erst in den Griff bekommen muss", gab er zu. Vom Brett zeigte er eine gute Leistung und belegte Platz 6. Für den Neptun-Nachwuchs, wie die beiden B-Jugendlichen Timo Barthel und Alexander Schäfer, war die offene DM auch ein Test. "Gerade die beiden haben ihre schweren Sprünge gezeigt", freute sich Andreas Becker über den Nachwuchs.

Weiter nach Rostock

Etabliert ist dagegen Uschi Freitag. Nach dem Überraschungs-Gold bei der Sommer-DM 2009 in Aachen vom Drei-Meter-Brett sicherte sie sich diesmal Gold vom Einer und legte noch Silber vom höheren Brett nach. "Diesmal bin ich nicht abgerutscht", sagt die Maastrichterin. Das war ihr bei der WM 2009 in Rom passiert. "Das Finale war ganz okay, aber es war trotzdem noch nicht die Top-Leistung, die ich zeigen wollte."

Nicht ganz so gut kam sie in den Drei-Meter-Wettkampf. Doch sie steigerte sich gewaltig. "304 Punkte sind mein zweitbestes Ergebnis bisher, nur bei der DM in Aachen war ich mit 324 Punkten besser", freute sich Freitag. Gestern ging es weiter nach Rostock, wo der Grand Prix ansteht und sie mit Klein und Rozenberg die Neptun-Farben vertritt.

 

Quelle: AN/AZ - Bericht von Helga Raue

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