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DM Aachen: Die Bestleistung gleich um 25 Punkte gesteigert

Die Aachenerin Uschi Freitag holt sich mit einem tollen Wettkampf Gold vom Drei-Meter-Brett und reist zur WM-Vorbereitung

 

Aachen. Konzentriert beobachtet sie Katja Dieckow bei ihrem letzten Sprung, während sie sich mit ihrem "Schmusetuch", das in allen Regenbogenfarben schillert, abtrocknet. Da erklimmt Uschi Freitag die Leiter  - und ihre Miene drückt eine ruhige Entschlossenheit aus. Das ist der Moment, in dem wohl niemand mehr in der Halle gezweifelt hat, wer in wenigen Sekunden als neuer Deutscher Meister aus dem Wasser auftauchen wird. Die Aachenerin läuft an und haut einen guten Sprung raus. Als sie wieder auftraucht, tobt die Halle und feiert sie. Uschi Freitag hat für die Überrasschung bei der DM der Wasspringer in Aachen gesorgt und mit tollen 325,5 Punkten den Titel vom Drei-Meter-Brett vor der Favoritin aus Halle gewonnen.

"Ich bin richtig glücklich", freut sich die 18-Jährige, doch ihre Miene zeigt, dass sie ihren Coup noch nicht ganz realisieren kann. Denn eigentlich hatte die Maastrichterin doch vom bevorzugten Ein-Meter-Brett ihre Chance auf eine Medaille und vor allem ein WM-Ticket nutzen wollen. Bronze holte sie, um fünf Punkte verpasste sie mit ihrem bisher besten Wettkampf vom "Einer" Rang 2 und damit das Ticket. "Ich habe mich ganz auf einen Meter im Training konzentriert", schüttelt Uschi Freitag ungläubig den Kopf. Vor allem mit Blick auf ihr Ergebnis: 300 Punkte waren ihre bisherige Bestleistung, 310 und damit die WM-Norm ihr Ziel - 325 wurden es. "Das ist unglaublich", freute sie sich.

Der DM-Titel brachte ihr auch die Nominierung für die UWV ein - die unmittelbare Wettkampfvorereitung. "Ihr fehlt zwar wie Turmspringerin Christin Steuer der internationale Leistungsnachweis, aber sie hat überzeugt", sat Lutz Buschkow, Direktor Leistungsport im DSV. Allerdings muss sie mit mit Dieckow und der wegen Angina fehlenden Nora Subschinski (Berlin) um die zwei Tickets konkurrieren. Egal - erst einmal stehen die Freude über den Titel und die Lehrgangsberufung im Vordergrund für die Studentin, die Deutsch als Fremdsprache in den Niederlanden studiert. Mitte Juni geht es nach Berlin, dann nach Mallorca, von dort aus zur Universade in Belgrad und weiter zur UWV in Rom, wo Mitte Juli auch die WM stattfindet.

"Das hat sie sich wirklich verdient", freute sich ihr Trainer Andreas Becker angesichts der Belastung, die Freitag für ihren Sport neben Studium und Fahrtzeit von Holland nach Aachen auf sich nimmt. Und im Wettkampf hat sie "ziemlich wenig falsch gemacht."

 

Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung