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Trainingsbeginn am Montag, dem 30.08.2010

Liebe Springer, liebe Eltern,

die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und der "Ernst des Lebens" beginnt wieder. Wir freuen uns, dass ab Montag, dem 30.08.2010, der Trainingsbetrieb zu den gewohnten Zeiten wieder aufgenommen werden kann, sofern es keine anderen Absprachen mit Trainern gab.

Wir wünschen allen einen guten Start in die neue Saison.

Nächste Veranstaltungen in Aachen

30./31. Jan 2010

NRW-Hallenmeisterschaften A/B-Jugend+Offene+Masters 2010
[Ergebnisse]

13./14. Feb. 2010

NRW-Hallenmeisterschaften C/D-Jugend 2010
[Ergebnisse]

27./28. März 2010

71. NRW-Springertag
[Ergebnisse]

17. April 20101. NRW-Kadersichtung 2010
[Gesamtprotokoll] [Landprotokoll]
15./16. Mai 2010

NRW Jugend-Sommermeisterschaften (D- bis A-Jugend)
[Kurzprotokoll] [Langprotokoll]


12./13. Juni 2010

NRW Sommermeisterschaften Offene+Masters
[Ausschreibung] [Meldeergebnis mit Zeitplan]

 

Europameisterschaft 2010 in Budpapest

Sascha Klein holt 2 x Gold und seinen ersten Einzeltitel

Das Jubiläumsjahr des SV Neptun Aachen krönt Sascha Klein gleich mit zwei Goldmedaillen und seinem ersten Einzeltitel bei der Europameisterschaft in Budapest.

Sascha Klein sprang mit Traumnoten zu seinem ersten Einzel-Gold. Der Aachener schnappte sich am Sonntagabend zum Abschluss der Schwimm-Europameisterschaften in Budapest vom Turm mit 534,85 Punkten überlegen den Sieg. Grundlage war sein fünfter Sprung, für den er von allen sieben Kampfrichtern die Höchstnote von 10,0 bekam. Hausding, der mit Klein tags zuvor Synchron-Gold vom Turm gewonnen hatte, wurde mit 516,45 Punkten Zweiter. Als Vorkampfsieger war Sascha schlecht in den Wettkampf gestartet, rollte dann aber dank seiner Nervenstärke das Feld von hinten auf. Hausding lag nach dem vierten Durchgang noch in Führung. Nach ihrem Doppelerfolg lagen sich die beiden Deutschen jubelnd in den Armen.

Sascha Klein und Patrick Hausding
Sascha Klein und Patrick Hausding

Im Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm verteidigte Sascha Klein gemeinsam mit dem 21-Jährigen Berliner Patrick Hausding den Titel . Für das Duo war es nach 2008 und 2009 das dritte EM-Gold in Serie. Hausding/Klein bekamen von den Kampfrichtern für ihre sechs Sprünge 478,11 Punkte. Damit verwiesen sie die Russen Victor Minibaev/Ilja Zakharov (466,95) und Timofei Hordeichik/Vadim Kaptur aus Weißrussland (426,03) auf die Plätze.

Patrick Hausding aus Berlin holte als erster Springer bei allen fünf EM-Entscheidungen eine Medaille. Insgesamt fischte Hausding - zudem bester deutscher EM-Starter - in Budapest zweimal Gold und dreimal Silber aus dem Sprung-Becken. Zu diesem Wahnsinns-Erfolg auch Glückwunsch aus Aachen.

Uschi Freitag und Katja Dieckow (Halle/Saale) haben eine Medaille im Synchronwettkampf vom 3-m-Brett knapp verpasst.
Das Duo kam mit 286,50 Punkten auf Platz vier. Die Italienerinnen Tania Cagnotto und Francesca Dallape (327,90) verteidigten ihren Titel erfolgreich vor den Paaren aus der Ukraine (312,00) und Russland (307,50).
Insgesamt erkämpfte sich Uschi drei Finalteilnahmen. Im 1m-Finale erreichte sie den 8. Final-Platz mit 254,95 Punkten, im 3m-Finale mit 247,60 Punkten den 10. Platz.

Der Vorjahres-Dritte Pavlo Rozenberg aus Aachen war im Vorkampf nach einem verpatzten Absprung gescheitert und erlebte ein unschönes Déjà-vu. Denn schon bei der WM 2009 in Rom war er auf dem 3-Meter-Brett nach einem missratenen Anlauf ins Wasser gefallen und nach der Vorrunde ausgeschieden. Am Mittwochvormittag startete er schon nervös in den Wettkampf und hatte immer wieder kleine Fehler gezeigt. "Beide, Trainer und Springer, wollen immer sehr viel, vielleicht fehlte da die Lockerheit. Er hatte das Finale locker drauf", sagte Wassersprung- Bundestrainer Lutz Buschkow.

Lieber Sascha, anbei ein paar Zeilen von Gerta Nadenau zu Deinen tollen Erfolgen:

Hallo Sascha,
zu den beiden Europameisterschaftstiteln gratuliere ich Dir von ganzem Herzen. Es ist sehr schön, dass du in Patrick Hausding einen so tollen Partner und Freund gefunden hast.(auch Glückwunsch für ihn). Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als du mit deinem kleinen Bruder bei mir in der Nachwuchsgruppe angefangen hast. Den Grundstein für deinen weiteren Erfolg hat Günther Tippmann dann gelegt, an dem dann weiterangeknüpft werden konnte. Aus diesen Grundlagen hast Du Deine tollen Erfolge im SV Neptun erreichen können. Wir waren immer sehr stolz auf dich. Du warst immer ein feiner Kerl, bleib so.


Diesen bewegenden Worten von Frau Nadenau möchten auch wir , die Mitglieder des SV Neptuns, uns von ganzem Herzen anschließen. Wir wünschen dir auch weiterhin viel Erfolg auf sportlicher aber auch privater Ebene.

Auch Uschi Freitag gratulieren wir zu ihren Finalteilnahmen.  Fast wäre es ja sogar noch Bronze im Synchronspringen geworden.
Pavel,  wir wissen, dass Du es kannst. Beim nächsten Mal klappt es ganz bestimmt.

[ Zur EM-Seite des DSV ]

XIII. Fina World Masters Championchips

Göteborg/Schweden, 27.-31. Juli

 

Am 24. Juli 2010 machten sich Lucie Freitag-Fransen, Vicki Whyte, Christine Riemann und Alice Jope auf den Weg zu den Weltmeisterschaften der Masters im Kunst- und Turmspringen. Natürlich nehmen wir auch unseren Trainer Lothar Freitag mit, der ja nicht fehlen darf,  zumal er uns ja immer gut motiviert und ‘aufbaut’. Sonntag und Montag haben wir die Sprunganlage, unsere Konkurrenten sowie die Gegend erkundet, bevor es am Dienstag dann wettkampfmäßig los ging. 27 Nationen gingen an den Start. Die Wettkämpfe gestalteten sich wie folgt:

Dienstag erkämpfte Vicki sich einen 6. Platz (AK 30) und Alice (AK 45) einen 3. Platz vom 1 m.

So, der Anfang ist gemacht ... jetzt kann es weiter gehen:

Mittwoch haben sich Lucie und Christine (beide AK 55) tapfer geschlagen und den 4. und 6. Platz belegt.

Donnerstag standen die 3 m-Wettkämpfe auf dem Programm. Lucie und Christine starteten zuerst und belegten in ihrer Altersklasse den 3. und 4. Platz; Vicki komplettierte diesen Tag mit einem 6. Platz.

Zur Auflockerung und Ablenkung fand abends dann ein ‘Englischer Abend’ statt, der von den Engländern mit einem kalt/warmen Buffet organisiert wurde, an dem aber Alle die Möglichkeit hatten, teilzunehmen - toll organisiert !

Der anstehende Freitag stand ganz im Zeichen der Mutigen - der Turm ruft. Diesen Ruf hat wohl nur Lucie gehört - Sie startete von unserem Team als Einzige und wurde 2. hinter der Österreicherin Grete Kugler.

Man kann sagen, dass das Teilnehmerfeld in den einzelnen Altersklassen schon recht ‘gehoben’ war - alle Teilnehmer haben Ihr Bestes gegeben.

Das ‘bewährte’ Team ist wieder in der Heimat angekommen.

Rückblick: es hat wie immer Spaß gemacht - es war eine tolle WM !

 

Die nächste WM findet 2012 in Riccione/Italien statt.

Berichterstatterin: Alice Jope

Deutsche Meisterschaften der A/B-Jugend 2010 in Rostock

Neptun-Springer mit 5 x Gold und 2 x Silber

-Benedikt Donay und Timo Barthel erobern JEM-Tickets -

Benedikt Donay
Benedikt Donay sichert sich seine fünfte JEM-Teilnahme.

Groß wäre das Neptun-Team, dass sich zur DM der A/B-Jugend nach Rostock aufmachen wollte, im Vergleich zu früheren Jahren ohnehin nicht gewesen. Kurz zuvor aber reduzierte es sich noch einmal um ein Drittel: Timo Walldorf verpasste bei den NRW-Meisterschaften seine DM-Teilnahme und Alexander Schäfer, immerhin eine der JEM-Hoffnungen seines Trainers Alexander Neufeld, brach sich wenige Tage vor der Abfahrt bei einer Schulkeilerei die Nase – und aus war sein Traum von der ersten JEM-Teilnahme. So ruhten die Aachener Hoffnungen am Ende auf vier Springern.

Und die machten ihre Sache ganz gut. Im Jahrgang 1996 der B-Jugend konnte Timo Barthel erneut in allen vier Disziplinen – 1m, 3m, Turm und Kombination – die nationale Konkurrenz hinter sich lassen. Zum DM-Beginn war es vom Einer im Meisterschaftsdurchgang nicht gut gelaufen. Trotz einer Null-Wertung für seinen 2 ½-Auerbach holte er sich zwar den DM-Titel, verpasste die JEM-Norm aber deutlich. Diese holte er im JEM-Qualifikationsdurchgang aber mit einer fehlerlosen Kürserie nach und sicherte sich hinter seinem älteren Leipziger Konkurrenten Phillip Kirchhoff sein erstes JEM-Ticket.

„Vom Dreier hat Timo eine insgesamt prima Leistung gezeigt und sich noch vor Kirchhoff in dieser Disziplin den JEM-Startplatz eins gesichert“, zeigte sich Trainer Neufeld sehr zufrieden. Vom Turm fehlte Timo Barthel der für die JEM-Qualifikation geforderte Schwierigkeitsgrad. „Daran werden wir in den nächsten Wochen noch arbeiten. Da sich vom Turm bei der DM nur ein Springer qualifiziert hat, gibt es für Timo noch eine Chance auf den zweiten JEM-Startplatz“, schaut sein Trainer optimistisch nach vorne.

Mit seinem DM-Abschneiden nicht ganz zufrieden war Alexander Lube. Zwar verbesserte er sich gegenüber der Hallen-DM vom Februar in allen Disziplinen, verpasste jedoch knapp den erneuten Gewinn der Bronzemedaille vom Turm. Sein Trainer Igor Gulov möchte ihn jedoch behutsam aufbauen und ist sicher, dass er bald den Anschluss an die nationale Spitze schaffen wird.

Timo Barthel
Timo Barthel bestreitet als
vierfacher Deutscher Meister in
Helsinki seine erste JEM-Teilnahme.

Auch für Benedikt Donay begann die DM nicht optimal. Vom 3m-Brett holte er im ältesten Jahrgang der A-Jugend hinter dem Dresdner Martin Wolfram zwar Silber und belegte auch in der Gesamtwertung der JEM-Qualifikation Platz zwei. Beide Male verpasste er jedoch die JEM-Norm. Die schaffte im JEM-Qualifikationswettkampf knapp der Rostocker Tim Pyritz, der im DM-Wettkampf weit zurück gelegen hatte. Als Gesamt-Dritter der JEM-Qualifikation ging das zweite JEM-Ticket daher dennoch an ihn.

Besser lief es für Benedikt Donay dann vom Einer. Im Wettkampf um die DM-Medaillen holte er sich hinter seinem Berliner Synchronpartner Oliver Homuth nicht nur Silber, sondern überbot bereits hier mit einem beruhigenden Vor-sprung vor Martin Wolfram die JEM-Norm. Im JEM-Qualifikationswettkampf ließ er dann nichts mehr anbrennen und erkämpfte sich überlegen seine fünfte JEM-Teilnahme. Im 3m-Synchronspringen waren Donay und Homuth ungefährdet und sicherten sich den DM-Titel und das JEM-Ticket nach Helsinki.

Nach einer wenig überzeugenden Leistung vom 3m-Brett steigerte sich Aachens vierter Starter, Christian Wolf, vom Einer deutlich. Nur vier Punkte hinter Wolfram verpasste er knapp Bronze, konnte in den Kampf um die JEM-Startplätze aber nicht eingreifen.

 

Hans Alt-Küpers

Ergebnisse bei Sportlicht Ltd.

Worldseries in Qingdao/CHN

Aktuell: Sascha im Halbfinale vom 10m auf Platz 2 vor Thomas Daley (mehr unter DSV)

 

Die beiden Allrounder Sascha Klein (SV Neptun Aachen) und Patrick Hausding (Berliner TSC) - beide sind Weltspitze im 3m und Turm – kamen im Synchron vom 10 m Turm mit deutlichem Vorsprung auf Rang 2 und haben sich dadurch erneut in die Prämienliste eintragen können. Allerdings mussten sie sich auch deutlich dem chinesischen Paar Yuan Cao/Yanquan Zhang, die etwas über 40 Punkte Vorsprung herausholen konnten, geschlagen geben. Nach der Pflicht noch auf Platz 3, steuerten die Olympia Zweiten von Peking 2008 bereits im 1. Kürdurchgang auf Silber zu. Mit dem 3 ½ rückwärts gehechtet im 4.Durchgang erzielten sie mit 89,60 Punkten und 8 – 9 Kampfrichterwertungen, ihre höchste Punktzahl. Als dann auch noch der 3 ½ Auerbachsalto synchron ins Wasser kam, konnten sich die beiden Sportsoldaten von dem Paar aus den USA, den WM Zweiten aus Rom 2009, und dem Paar aus Cuba, den WM Dritten aus Rom 2009 , absetzen. Im letzten Durchgang gelang Sascha und Patrick nochmal ein sehr schöner Sprung und so sicherten sie sich mit 442,56 Punkten. Auf den 2 ½ Salto rückwärts gehechtet mit 2 ½ Schrauben erzielten sie 88,56 Punkte. Patrick Hausding konnte sich so bereits seine zweite Medaille am ersten Wettkampftag der Diving Worldseries in Qingdao erkämpfen und erntete von allen Nationen und den Vertretern der FINA großes Lob

10 m Synchron Männer Finale
1.Yuan Cao/Yanquan Zhang CHN 483,15 Punkte
2.Sascha Klein/Patrick Hausding GER 442,56 Punkte
3.Jose Antonio Guerra/Jenkler Ernesto Aguirre Manso CUB 416,39 Punkte
4.Sanches German/Ivan Garcia MEX 415,71 Punkte
5.Thomas Finchum/J.J Kinzbach USA 408,57 Punkte
6.Peter Waterfield/Max Brick GBR 403,53 Punkte

Quelle: DSV-Berichte